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Mirandolina 2024

    Die intelligente und hübsche Wirtin Mirandolina beherbergt in ihrem Florentiner Gasthaus den reichen Conte von Albafiorita und den armen Marchese von Forlimpopoli. Beide rivalisieren um die Gunst der stolzen und unverheirateten Wirtin – und natürlich um deren Geschäft. Und auch der Kellner Fabrizio hat ein Auge auf seine schöne Chefin geworfen und träumt von Ehe und gesellschaftlichem Aufstieg. Nur ein Mann im Gasthof hat scheinbar nichts übrig für die weiblichen Verlockungen – und das reizt Mirandolina so sehr, dass sie ihren Ehrgeiz daran setzt, dass der Hagestolz und Frauenverachter, der Cavaliere von Ripafratta sich für sie interessiert. Zwei Komödiantinnen, die sich unter falschen Adelstiteln im Gasthof einquartieren, kommen Mirandolina gerade recht. Sie setzt die beiden auf den Conte und den Marchese an, die zu Mirandolinas großem Vergnügen sofort ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Damen richten und der Wirtin nicht mehr länger lästig sind. Unterdessen hat sich aber der Cavaliere völlig von Mirandolina vereinnahmen lassen und gerät immer mehr zur verliebten Karikatur. Als sie ihn soweit hat, dass er ihr zu Füßen liegt, offenbart Mirandolina, dass sie von vornherein nur einen zu heiraten gedachte: ihren treuen Kellner Fabrizio.

    Erschienen im: Deutscher Theaterverlag GmbH | Weinheim
    Autor: Carlo Goldoni
    Regie: Marcus Legran
    Licht & Ton: Marcus Legran
    Darsteller: Karina Mula – Mirandolina / Linda Hoppe – Fabrizio / Florian Sauter – Conte von Albafiorita / Antje Stark – Marchesa von Forlipopoli / Stefan Benda – Der Ritter von Ripafratta / Maren Zahlmann – Ortensia / Annett Assmann – Dejanira

    Da die Darstellerinnen in der Überzahl waren, wurde aus dem „armen Marchese“ eine „arme Marchesa“. Kellner Fabrizio wurde ebenfalls von einer Frau dargestellt. Den Zuschauern ist es nicht aufgefallen.



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